Am Donnerstagnachmittag kurz nach 13 Uhr ist am Eisack in Bozen eine großangelegte Such- und Rettungsaktion ausgelöst worden. Ein Passant hatte auf Höhe der Rombrücke eine im Wasser treibende Person bemerkt und den Notruf abgesetzt.

Daraufhin wurden die Wasserrettungsmannschaft der Berufsfeuerwehr Bozen, die Tauchergruppe der Freiwilligen Feuerwehren sowie die Bozner Gruppe der Südtiroler Wasserrettung alarmiert. Die Berufsfeuerwehr rückte mit Einsatzfahrzeugen aus, außerdem war der Rettungshubschrauber Pelikan 1 im Einsatz.
Suche entlang mehrerer Flussabschnitte
Zeitgleich besetzten Einsatzkräfte sämtliche Brücken flussabwärts und richteten entlang des Flussverlaufs Sichtungsposten ein. Da der Eisack wenige Kilometer südlich der Einsatzstelle in die Etsch mündet, wurde die Suche auch auf den weiteren Flussverlauf ausgedehnt.
Schließlich wurde die Person auf Höhe des Weilers Mairhof in der Gemeinde Pfatten in der Etsch lokalisiert, gesichert und ans Ufer gebracht. Für die Person kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Notarzt stellte den Tod fest.
Mehrere Organisationen beteiligt
Neben den Wasserrettungseinheiten standen auch die Staatspolizei sowie die Freiwilligen Feuerwehren von Pfatten, Neumarkt, Laag und Salurn im Einsatz.

