Graubünden

Medelpassstraße bleibt voraussichtlich bis Ende 2030 gesperrt

Die Medelpassstraße in Graubünden soll wegen erheblicher geologischer Risiken und umfangreicher Sanierungsarbeiten noch mehrere Jahre geschlossen bleiben. Nach Angaben der kantonalen Behörden ist eine Wiedereröffnung vor dem vierten Quartal 2030 nicht vertretbar.

Medelpassstraße bleibt voraussichtlich bis Ende 2030 gesperrt

Die Medelpassstraße bleibt voraussichtlich bis Ende 2030 gesperrt, um geologische Risiken zu beheben. | Foto: Privat

Die Medelpassstraße, ein Zubringer zum Lukmanier, bleibt nach Angaben der kantonalen Behörden voraussichtlich bis Ende 2030 gesperrt. Grund sind erhebliche geologische Risiken sowie notwendige Sicherungs- und Sanierungsarbeiten entlang mehrerer kritischer Abschnitte der Strecke.

Wie das Tiefbauamt mitteilte, wurden in den vergangenen Jahren wiederholt Felsbewegungen, Hangrutsche und Schäden an Stützmauern festgestellt. Jüngste Gutachten seien zu dem Ergebnis gekommen, dass eine kurzfristige Wiedereröffnung aus Sicherheitsgründen nicht zu verantworten sei. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2027 beginnen.

Umfangreiche Bauarbeiten geplant

Eine teilweise Freigabe einzelner Straßenabschnitte ist nach derzeitigem Stand nicht vorgesehen. Die vollständige Wiedereröffnung ist für das vierte Quartal 2030 geplant.

Folgen für Region und Verkehr

Für den motorisierten Verkehr wurden alternative Routen über den Oberalppass und den Gotthard ausgeschildert. Zugleich kündigten die Behörden Investitionen in den öffentlichen Verkehr an. Vorgesehen sind zusätzliche Busverbindungen sowie Verbesserungen bei der touristischen Information, um die Erreichbarkeit der betroffenen Regionen während der Bauphase sicherzustellen.