Im Bereich Unterputzer in Afers bekämpfen Einsatzkräfte seit Sonntagvormittag einen Waldbrand. Alarmiert wurden zunächst die Feuerwehren Afers und St. Andrä wegen einer starken Rauchentwicklung.
Nach ersten Erkenntnissen könnte sich der Brand bei landwirtschaftlichen Arbeiten entzündet und anschließend auf die umliegende Vegetation sowie auf den Wald ausgebreitet haben. Wegen der schwierigen Geländesituation und der Gefahr einer weiteren Ausbreitung wurde die Alarmstufe im Verlauf des Einsatzes erhöht. Zusätzliche Kräfte wurden nachalarmiert.
Wasserversorgung als besondere Herausforderung
Die Feuerwehrleute arbeiten weiterhin daran, die Flammen einzudämmen und ein Übergreifen auf weitere Waldflächen zu verhindern. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sicherstellung der Wasserversorgung im unwegsamen Gelände.
Im Einsatz stehen neben den Feuerwehren aus Afers und St. Andrä auch die Wehren aus Brixen und Milland, der Bezirksfeuerwehrverband Eisacktal, der Forstdienst, die Berufsfeuerwehr Bozen sowie die Carabinieri. Der Einsatz war am Sonntag noch nicht beendet.
Angesichts der derzeit hohen Waldbrandgefahr rufen die Einsatzkräfte zu besonderer Vorsicht im Umgang mit offenem Feuer und funkenbildenden Geräten im Freien auf. Schon kleine Zündquellen könnten Brände mit weitreichenden Folgen auslösen.

