Nach den hohen Temperaturen des Tages haben am Samstagabend teils kräftige Gewitter mehrere Orte in Südtirol getroffen. Die Freiwilligen Feuerwehren wurden zu rund 40 wetterbedingten Einsätzen alarmiert.

Besonders stark betroffen waren nach Angaben des Landesfeuerwehrverbands Südtirol der Raum Unterland und Bozen sowie einzelne Gemeinden im Eisacktal und im Schlerngebiet. Vor allem die Feuerwehren in Leifers, Branzoll und Neumarkt mussten innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Einsätze abarbeiten.
Überflutungen und umgestürzte Bäume
Das Einsatzspektrum reichte von überfluteten Kellern und Tiefgaragen über Wassereintritte in Wohngebäude bis hin zu verlegten Kanälen, überfluteten Straßen, Murenabgängen und umgestürzten Bäumen. Mehrfach mussten Verkehrswege von Schlamm, Geröll und Ästen befreit sowie Gefahrenstellen abgesichert werden.

Die Einsatzkräfte waren bis in die Nachtstunden damit beschäftigt, Schäden zu beseitigen und die Sicherheit wiederherzustellen. Nach ersten Erkenntnissen wurde niemand verletzt.



