Am Grenzübergang Brenner ist den Ermittlern der Finanzpolizei und den Zollbehörden ein größerer Schlag gegen den Drogenhandel gelungen. Bei einer Kontrolle auf der Brennerroute stellten die Einsatzkräfte nach Behördenangaben rund 20 Kilogramm Kokain sicher.
Das Fahrzeug war im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle angehalten worden. Weil sich der 34-jährige Fahrer nach Angaben der Behörden auffällig nervös verhielt, ordneten die Beamten eine intensivere Durchsuchung an. Dabei entdeckten sie mehrere professionell präparierte Verstecke im Wagen, in denen 20 Pakete mit mutmaßlichem Kokain verborgen waren.
Erste Analysen bestätigen Verdacht
Erste Untersuchungen bestätigten laut den Behörden den Verdacht, dass es sich bei der sichergestellten Substanz um Kokain handelt. Der Straßenverkaufswert werde auf mehrere Millionen Euro geschätzt.
Der Tatverdächtige wurde festgenommen und in die Justizvollzugsanstalt Bozen überstellt. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des internationalen Handels mit Betäubungsmitteln ermittelt.
Ermittlungen zu möglichen Hintermännern
Die Staatsanwaltschaft ordnete weitere Untersuchungen an, um mögliche Hintermänner und Verbindungen zu internationalen kriminellen Netzwerken aufzudecken. Nach Einschätzung der Ermittlungsbehörden unterstreicht der Fall die Bedeutung des Brennerkorridors im Kampf gegen grenzüberschreitenden Drogenhandel.
Die Zusammenarbeit zwischen italienischen und österreichischen Sicherheitskräften werde in diesem Bereich kontinuierlich ausgebaut. Die Ermittlungen dauern an.

