Mehrere Fahrzeuge auf der A22 beteiligt

Schwerer Unfall auf der Brennerautobahn: Zwölf Verletzte und lange Sperre

Auf der Brennerautobahn A22 hat sich am Montagmorgen zwischen Sterzing und Brixen in Fahrtrichtung Süden ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen ereignet. Mindestens zwölf Menschen wurden verletzt, drei davon schwer. Die Autobahn blieb stundenlang gesperrt, es kam zu langen Staus.

Schwerer Unfall auf der Brennerautobahn: Zwölf Verletzte und lange Sperre

Symbolfoto: Bei dem Unfall auf der Autobahn wurden zwölf Menschen verletzt. | Foto: Weißes Kreuz

Auf der Brennerautobahn A22 sind am Montagmorgen gegen 8.15 Uhr zwischen den Anschlussstellen Sterzing und Brixen in Fahrtrichtung Süden ein Reisebus, zwei Lastwagen und mehrere Autos zusammengestoßen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden mehrere Fahrzeuge ineinandergeschoben.

Nach Angaben der Einsatzleitung wurden mindestens zwölf Menschen verletzt, drei von ihnen schwer. Mehrere Verletzte wurden mit Rettungshubschraubern in Krankenhäuser nach Bozen und Innsbruck gebracht. Feuerwehren aus Sterzing, Vahrn und Brixen sowie Rettungsdienste und Verkehrspolizei waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Lange Staus und Umleitung

Die A22 wurde in Richtung Süden vollständig gesperrt. Der Verkehr wurde über die Staatsstraße SS12 umgeleitet. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens bildete sich ein Rückstau von zeitweise mehr als zehn Kilometern. Auch auf den Ausweichrouten kam es zu erheblichen Verzögerungen.

Die Bergungs- und Aufräumarbeiten dauerten zunächst an. Nach Angaben der Polizei sollte die Fahrbahn voraussichtlich erst am Nachmittag wieder vollständig freigegeben werden.

Ursache noch unklar

Zur Ursache des Unfalls lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor. Nach ersten Zeugenaussagen könnte ein missglücktes Überholmanöver eines Lastwagens den Zusammenstoß ausgelöst haben. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

Die Brennerautobahn zählt zu den wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen Europas und ist besonders im Güterverkehr stark belastet. Auf dem Abschnitt zwischen Brenner und Bozen kommt es regelmäßig zu hohem Verkehrsaufkommen.